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Neuigkeiten, Aktionen & wertvolle Tipps der Heiligen Geist Apotheke

Demenz begleiten – eine Herausforderung.

Ende März findet die Woche der demenzfreundlichen Apotheke statt, an der auch unsere Heiligen Geist Apotheke teilnimmt. Von 27.-29. März (Montag bis Mittwoch) steht Ihnen unsere langjährige Mitarbeiterin, Mag. Elisabeth Schöllhammer gerne zur persönlichen Beratung zum Thema Demenz und dem Umgang damit zur Verfügung. Am Montag, den 27. März ist außerdem DI Manfred Fischer bei uns zu Gast, der die Selbsthilfegruppe "Alzheimer Angehörige Salzburg" leitet. Von 14.00-15.30 Uhr steht Herr Fischer Ihnen für Fragen und einen persönlichen Erfahrungsaustausch offen. Insbesondere den pflegenden Angehörigen von Demenzkranken wollen wir damit ein offenes Ohr bieten und sie individuell beraten.

 

Was sind erste Anzeichen, die auf Demenz hinweisen?

Vergesslichkeit, Schwierigkeiten bei Alltagsaktivitäten, Sprachstörungen, Orientierungsprobleme, Störungen des Denk- und Urteilsvermögens, Probleme bei abstraktem und rationalem Denken, "konfuse" Zerstreutheit, Stimmungsschwankungen, Persönlichkeitsveränderungen, Antriebslosigkeit, depressive Symptomatik

 

Welche Arten von Demenz gibt es?

Die häufigste Form der Demenz ist der sogenannte Morbus Alzheimer, an dem ca. 60% von Demenzerkrankten leiden und der als chronisch fortschreitende und degenerative Erkrankung des Gehirns definiert wird. Die zweithäufigste Form ist die vaskuläre Demenz, die durch ein Multi-Infarkt Geschehen im Gehirn der betroffenen Personen ausgelöst wird. 

 

Was sind Risikofaktoren für eine Demenzerkrankung?

Neben vaskulären Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, Diabetes, hohes Cholesterin oder Fettleibigkeit, können auch Lebenstil-assoziierte Faktoren ausschlaggebend sein, wie zum Beispiel Alkohol-, Drogen- und Tabakkonsum. Entgegenwirkende Faktoren einer Demenzerkrankung sind dagegen Bewegung, gesunde Ernährung und kognititve Aktivierung, wie intellektuell herausfordernde Tätigkeiten oder Mehrsprachigkeit.

 

Wie verläuft die Demenzerkrankung?

Im Frühstadium macht sich die Erkrankung durch zunehmende Vergesslichkeit bemerkbar, die vor allem das Kurzzeitgedächtnis betrifft. Allgemeine Verwirrtheit, Orientierungsprobleme, sowie Schwierigkeiten bei Alltagsaktivitäten treten erst im fortgeschrittenen Stadium der Demenz auf. Im Spätstadium der Demenz ist meist eine Betreuungseinrichtung notwendig, da Betroffene nicht mehr im Stande sind den Alltag selbstständig zu bewältigen und auf Pflegebetreuung angewiesen sind.

 

Die Herausforderung für Angehörige

Die Betreuung von demenzkranken Angehörigen ist kein leichtes Unterfangen. Die Demenz verändert das Verhalten und Wesen der Erkrankten zunehmend, und erfordert, dass man mit einem Menschen, den man seit Jahren kennt, plötzlich ganz anders umgehen muss. Aggresives oder wahnhaftes Verhalten von Demenzkranken entsteht häufig durch Überforderung oder Angst, und stellen Mitmenschen vor eine große Herausforderung. Mehr den je ist daher Verständnis und Toleranz gefragt. Der Mensch mit Demenz verliert die Kontrolle über gefühlsmäßige Impulse. Aktuelle Situationen werden von früheren Erinnerungen überlagert, die Einfluss auf das Verhalten nehmen. Angehörige sollten daher versuchen den persönlichen Sinn für den Demenzkranken zu erkennen, der hinter dem verwirrten Verhalten steckt. Ansatzpunkte dafür können Hobbies, Gewohnheiten, Vorlieben oder der früher ausgeübte Beruf sein.

Im Umgang mit Demenzkranken sollte man Hektik, Ungeduld und Aufregung möglichst vermeiden, da sich derartige Gemütszustände schnell auf die demente Person übertragen. Ebenso ist es besser nicht mit Demenzkranken zu disktuieren oder Kritik an ihnen zu üben, da es den betroffenen überfordert.

Ratsam ist es hingegen mit Erkrankten langsam zu sprechen und zu versuchen einen Eindruck von Ruhe und Vertrautheit zu vermitteln. Betroffene sollten am besten mit Namen und Augenkontakt direkt angesprochen werden, und wenn möglich, nicht von hinten oder von der Seite. Um sich besser verständlich zu machen, ist es wichtig, Mimik und Gestik einzusetzen und in einfachen Sätzen zu sprechen. Im Alltag hilft es Demenzkranken mit anfänglichen Gedächtnisschwierigkeiten durch Listen, Notizen, Kalender und Uhren zu unterstützen. Wichtig für Betroffene ist es, eine tägliche Routine einzuhalten, damit sie sich leichter orientieren können.

 

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